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6sigma

Die 6sigma Methodik und die Fokusierung auf die unterschiedlichen Geschäftsbereiche und Prozesse ist mitlerweile so umfangreich, das es den Rahmen sprengen würde auf meiner Website das Thema nur annähernd zu beleuchten. Ich verweise deshalb hier auf die Einschlägingen Stellen z.B. auf www.wikipedia.de oder wenn English kein Problem darstellt, dann finden Sie sehr gute Informationen hier: www.isixsigma.com

Hier eine kurze Erleuterung, wie ich 6sigma auf eine Serviceorganisation anwende. Zunächst die Begrifflichkeiten:

DFSS

Design for Six Sigma (DFSS) ist eine Abkürzung für "Design für Six Sigma", was eine Methode des Qualitätsmanagements für möglichst fehlerfreie Prozesse ist.

Im Gegensatz zum Six Sigma-Kernprozess DMAIC sind die Phasen oder Schritte des DFSS nicht universell anerkannt oder definiert, da fast jedes Unternehmen oder Trainingorganisation DFSS unterschiedlich definiert. Das liegt daran, dass oftmals DFSS eingeführt wird, um das Geschäft, Industrie und Kultur anzupassen. Das DFSS ist also eher eine Annäherung als eine definierte Methode.

DFSS wird eingesetzt für die Ausgestaltung oder Wiedergestaltung eines Produkts oder einer Dienstleistung. Das zu erwartende Prozess-Sigma-Level für ein DFSS Produkt oder Dienstleistung ist mindestens 4,5 (nicht mehr als ca. 1 Fehler pro 1000 Möglichkeiten), kann aber bis 6 Sigma oder höher sein, je nach Produkt.

Ein Produkt oder Dienstleistung mit einem solch niedrigen Fehler Niveau setzt voraus, dass die Kundenerwartungen und Bedürfnisse gänzlich verstanden werden müssen !!!

Eine beliebte 'Design for Six Sigma' Methode ist DMADV. Dabei bleiben die Anzahl Buchstaben, Phasen und das allgemeine Gefühl dieselben, wie bei der DMAIC Abkürzung.

DMADV

Die fünf Phasen des DMADV sind wie folgt definiert:

  • Definieren der Projektziele und Kundenwünsche (intern und extern)
  • Messen und Festlegen von Kundenbedürfnissen und Spezifikationen
  • Analysieren der Prozessmöglichkeiten, um Kundenbedürfnisse zu erreichen.
  • Design (detailliert) den Prozess, um Kundenbedürfnisse zu erreichen.
  • (Verify) Sicherstellen der Designleistung und Möglichkeit, die Kundenbedürfnisse zu erreichen.

DMADOV

Eine kleine Änderung der DMADV Methodik ist DMADOV: Design, Messen, Analysieren, Design, Optimieren und Prüfen (Verify). Es gibt einige andere „Arten” von DFSS: DCCDI, IDOV und DMEDI. DCCDI ist durch Geoff Tennant bekannt geworden und ist definiert als Definieren, Kundenkonzept (Customer Concept), Design, Einführung (Implement). Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen diesen Phasen und den Phasen des DMADV.

  • Definieren der Projektziele
  • (Customer) Kundenanalyse ist durchgeführt,
  • (Concept) Konzeptideen sind entwickelt, überprüft und ausgewählt,
  • Design ist ausgeführt, um den Kunden- und Geschäftsspezifikationen zu entsprechen,
  • (Implement) Einführung ist umgesetzt, um das Produkt/Service zu entwickeln und zu kommerzialisieren.

Letztendlich läuft es immer auf das selbe Thema hinaus. Die Kernaussage ist immer das man zunächst analysiert wo die Schwachstellen sind, dann kommt das Messen und feststellen der Kennzahlen, definieren was zu verbessern ist (dabei auf Quick-Wins achten) und letztendlich die Optimierung durchführen. Im Anschluß die Maßnahme überprüfen ob sie die gewünschten Ergebnisse gebracht hat und dann fängt der Kreis wieder von vorne an.

Als Werkzeuge benutze ich MS-Visio zum darstellen der Prozesse, MS-Excel zur Datenerfassung und Auswertung, Arena zum modelieren der Prozesse und VBA um die Tools miteinander zu Verbinden.

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